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Chronik einer Service-Katastrophe – Part II

Veröffentlicht in o2 von p77a am Februar 14, 2007

WOW! Seit 1. Februar habe ich nun tatsächlich einen funktionierenden DSL-Anschluss. Doch Moment, wie kam es dazu?

Zwischen den Jahren war ich im o2-Shop gewesen, um nach diversen Hotline-Erlebnissen nun auch einmal ein Gespräch von Angesicht zu Angesicht führen zu können. Nachdem der Kollege eine halbe Stunde lang durch die Warteschleife (ja, auch die Shops können nur auf die hundsnormale Hotline zugreifen!) getingelt war, bekam er dann tatsächlich jemanden an die Strippe.

Mein Anschluss sei zwar freigschaltet, es gebe aber eine Problem bei der Verbindung der Telefonica-Leitung mit meiner letzten Meile. Das liege wahrscheinlich an einer fehlerhaften Schaltung im Hauptverteiler (der graue Kasten draußen auf der Straße). Eine Überprüfung sei bereits veranlasst, ich würde infomiert.

o2 hat dann weitere 4 Wochen Däumchen gedreht das Problem überprüft, bis ich die Geduld verlor und nochmal bei der Hotline anrief. Dabei muss ich wohl so stinkig und angepisst geklungen haben, dass mich tatsächlich eine halbe Stunde später eine Sachbearbeiterin zurückrief. Ja, die hat von sich aus angerufen, ich hatte nicht mal darum gebeten! Jedenfalls hat die ein weiteres Gespräch mit einem Techniker arrangiert… langer Rede kurzer Sinn: Wieder einmal sollte ein Techniker bei mir vorbeischauen.

Was dieser zu meinem unendlichen Erstaunen dieses Mal auch wirklich tat. Sogar pünktlich! Und nach 10 Minuten lief mein DSL.

Aber warum musste ich darauf fast 3 Monate warten? Wieso muss man einen Telefonkonzern immer erst mit Stahlkappenschuhen in den Hintern treten, damit der sich um einen kümmert? Rätsel über Rätsel!

2 Antworten zu 'Chronik einer Service-Katastrophe – Part II'

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  1. Paulsen sagte,

    Hallo,

    am besten gleich bei der Telekom gebliben und vielleicht nur den Vertrag in seiner Art gewechselt. Der Preis ist nicht immer alles.

    /markus

  2. p77a sagte,

    Hi Markus,
    du kannst mir glauben, das hab ich mir während der drei Monate mehr als einmal gedacht! Aber letztlich ist der Preisunterschied doch erheblich, als o2-Handy-Kunde zahl ich 10 Euro weniger als bei Telekom-DSL, das ist über 20% günstiger! Und wenn man’s nicht so dick hat, macht das ne ganze Menge aus.
    Außerdem hab ich von Freunden schon ganz ähnliche Horror-Stories von der Telekom gehört. Mein Eindruck ist, dass sich die ganzen Konzerne in ihrem Service und ihren Produkten letztlich nicht groß unterscheiden, somit ist das einzige Entscheidungskriterium aus meiner Sicht der Preis.


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